Margrit Leuthold

Ehrenpräsidentin 
Dr. Margrit Leuthold

Nach 23 Jahren und 100 Stiftungsrat-Sitzungen gibt Dr. Margrit Leuthold das Präsidium von Synapsis ab

Als Thomas Hoepli im Jahr 2003 eine Stiftung zur Erforschung von Alzheimer und anderer neurodegenerativer Erkrankungen gründete, bewies er nicht nur bemerkenswerte Weitsicht, sondern auch ein sehr gutes Gespür: die Stammbach Stiftung (Basel) vertreten durch Maurice Moser und die Fondazione per lo studio delle malattie neurodegenerative (Lugano) vertreten durch Sergio Monti erkannten ebenso die Wichtigkeit, zugunsten der Demenzforschung eine private Stiftung einzurichten und steuerten je CHF 50'000 als Gründungskapital bei. Dr. Margrit Leuthold konnte als Gründungspräsidentin gewonnen werden. Seit 23 Jahren präsidiert sie nun schon die Stiftung Synapsis – Demenz Forschung Schweiz.

Margrit Leuthold organisierte die Stiftung von Beginn weg umsichtig und baute das erste philanthropische, private Fördergefäss zur Erforschung von neurodegenerativen Krankheiten sorgfältig auf. Dabei war die Qualität stets das oberste Kriterium. Die Stiftungsrätinnen und Stiftungsräte, zunächst die Mitglieder der beiden Gründerstiftungen, leisten ihre Arbeit ebenso wie die Präsidentin ehrenamtlich und leidenschaftlich. Mit Alfred Kammer konnte ein Geschäftsführer im Mandatsverhältnis gewonnen werden, der wesentlich beitrug, dass die Stiftung erfolgreich erste Fördergelder einwerben konnte.

Im Jahr 2010 folgte Erich Tschirky als mandatierter Geschäftsführer. Auch er war essentiell, dass die Stiftung kontinuierlich wachsen konnte. Gleichzeitig entschloss sich die Stiftung, ihre Bekanntheit in der Bevölkerung durch gezielte, strukturierte Mailings zu steigern und auf diesem Weg neue Finanzierungsquellen zu erschliessen. Der Stiftungsrat tat sich nicht leicht mit dieser Entscheidung. Margrit leitete die Diskussionen souverän und fand zusammen mit Sergio Monti einen Weg für die Erstfinanzierung. Und bald darauf konnte die Stiftung den Eingang eines ersten gewichtigen Legats vermelden.

Bei der Zusammensetzung des Stiftungsrates war es Margrit immer wichtig, nicht nur verschiedene Kompetenzbereiche vertreten zu haben, sondern auch ein Gremium zu leiten, das sich menschlich versteht. Die Synapsis-Stiftung gedieh prächtig und wuchs dank dem unermüdlichen Einsatz von Margrit und den Mitgliedern des Stiftungsrates Schritt für Schritt.

Bis 2017 war der Arbeitsumfang derart angewachsen, dass die Stiftung eine eigene Geschäftsstelle mit einigen Vollzeitstellen benötigte. Die Präsidentin hatte nun zusätzliche Aufgaben, darunter die Personalführung der Geschäftsführenden. Auch im Stiftungsrat ging Margrit die Arbeit nicht aus: der Rat wurde erweitert. Mit Denis Monard verabschiedete Margrit 2021 einen langjährigen, treuen Weggefährten.

Derweil nahm die Kernarbeit der Stiftung durch die Finanzierung hochstehender Projekte und talentierter junger Forschender stetig an Volumen zu. Die Anzahl der Gesuche stieg Jahr für Jahr an. Seit 2003 hat die Stiftung insgesamt 130 Projekte mit einem Gesamtvolumen von mehr als CHF 34 Millionen gefördert! Ein herausragender Leistungsausweis für Margrit und die Stiftung insgesamt. Bei den Schweizer Demenzforschenden hat die Synapsis-Stiftung einen festen Platz und einen exzellenten Ruf.

Liebe Margrit, Du darfst mit Stolz und grosser Zufriedenheit auf Deine Synapsis-Stiftung zurückschauen. Du hast über 23 Jahre hinweg echte Pionierarbeit geleistet. Ohne Deinen Einsatz und Dein Durchhaltevermögen stünde die Stiftung heute nicht da, wo sie ist. Im Namen aller Forschenden dankt Dir der Stiftungsrat herzlich und wünscht Dir für die Zukunft nur das Beste!

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